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Inhaltskomplexität als Wettbewerbsvorteil

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10. Juni 2019
Nutritional-Information-Wellness

Using Wellness Claims to Convert More Shoppers

Gesunde Lebensmittel waren für die Käufer schon immer wichtig, und heute betrachten die Verbraucher das, was sie essen, als Teil ihres allgemeinen "Wohlbefindens" und nicht nur als Teil ihrer Ernährungsgesundheit. Man bedenke, dass in den 1990er Jahren die wichtigsten Ernährungssorgen der Verbraucher Gewicht und Herzgesundheit waren. Heute, vor allem bei den Millennials und der Generation Z, geht es um die Gesundheit der Verdauung, die Nährstoffdichte, Diabetes und Konzepte wie "Reinheit" und "Energie". *

Diese neue Perspektive auf Lebensmittel als Kernstück der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens bietet Einzelhändlern und Marken die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren, indem sie die Attribute hervorheben, nach denen die Käufer suchen. Laut den Nutzerstatistiken von Nutritionix gehören neben dem Kalorienzählen auch Low Carb, hoher Proteingehalt, Vegetarier und ketogene Ernährung zu den wichtigsten Attributen. **

Es gibt jedoch eine Herausforderung bei diesen expandierenden Suchbegriffen. Viele der heutigen Wellness-Angaben sind nicht immer auf einem Verpackungsetikett zu finden - sie müssen aus mehreren Informationen abgeleitet werden. Attribute wie "pflanzlich" oder "ketogen" erfordern beispielsweise eine gewisse Interpretation über das Etikett hinaus, um die Kombination von Nährwert- und Inhaltsstoffattributen zu identifizieren. Dies macht es für Marken und Einzelhändler noch komplizierter, den Kunden den Inhalt ihrer Produkte zu verdeutlichen.


Doch die Mühe lohnt sich. Die Verbraucher suchen heute aktiv nach solchen Informationen, und es gibt sowohl für Einzelhändler als auch für Markenvermarkter die Möglichkeit, das Engagement und die Konversion zu steigern. Da die Verbraucher diese tiefen Daten wünschen und online suchen können, müssen Marken und Einzelhändler sicherstellen, dass sie diese Funktionen in ihren eCommerce-Programmen hervorheben. Es ist auch sinnvoll, die Aufmerksamkeit auf diese Elemente am Regal zu lenken. Zum Beispiel:

Einzelhändler

  • Kann ihr Sortiment analysieren, um zu sehen, welche Produkte sie haben, die beliebte Wellness-Kennzeichnungen erfüllen und entsprechend gruppieren oder bewerben, wie z. B. glutenfrei, Paleo-freundlich oder andere Lebensmittel, die bestimmte Diätprogramme erfüllen (z. B. WW, Atkins, usw.).
  • Kann mithilfe der Sortimentsanalyse Regalgruppierungen (oder Regaletiketten) erstellen, um bestimmte Produkte hervorzuheben, die ihre Ernährungsfreundlichkeit auf praktische Weise vermitteln.
  • Kann trendige Wellness-Suchen aufgreifen und Kategorien für Mahlzeitenlösungen oder Cross-Merchandising-Möglichkeiten schaffen.

Brands

  • Kann seine aktuelle Produktpalette daraufhin überprüfen, welche seiner Artikel für Wellness-Kategorien in Frage kommen und als solche online beworben werden können.
  • Kann diese Produktanalyse in Kategoriemanagementgesprächen mit Einzelhandelspartnern verwenden, um eine Produktfamilie zu fördern, die ein Wellness-Bedürfnis erfüllt.
  • Kann differenzierte Verpackungsangaben oder erweiterte Inhalte zur Unterstützung abgeleiteter Wellness-Attribute erstellen.

Durch eine detailliertere Wellness-Analyse der Produktinhalte und des gesamten Sortiments können sowohl Marken als auch Einzelhändler dazu beitragen, die Kunden von heute besser anzusprechen. Einzelhändler sollten sich überlegen, in welche Wellness-Kategorien ihr Produktsortiment fällt, und Marken können ihren aktuellen Mix analysieren, um Lücken zu finden oder Produktkombinationen für eine wellnessfreundliche Ernährung zu fördern.

*Hartman Group, Healthy Eating Trends, 2018
**Nutritionix Track consumer app. Nutritionix is a Syndigo company.